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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme mit Tigra (Kühlwasserverlust)



TTT3103
09.08.2010, 08:12
Hallo Community,

ich hab mir vor ca. 1,5 Monaten nen gebrauchten Tigra geholt.
Der km Stand liegt momentan bei 38000km.
Eigentlich hab ich mir das Auto gekauft damit ich demnächst keine größeren Probleme habe aber scheinbar hab ich Pech mit Autos.
Mein alter Opel Astra hat auch nach nem Monat schon Probleme gemacht ( Anlasser damals)

Jetzt hab ich leider schon das erste Problem mit dem Tigra.

Und zwar "verschwindet" das Kühlwasser, die Schläuche sind in Ordnung, wurde geprüft.
Es läuft zwischen Krümmer und Ölfiltergehäuse tröpfchenweise raus.
Es ist eine 1.4er Maschine, BJ.2005.

Im Bild mit einem roten Kreis markiert.

Habt ihr ne Idee was das sein könnte?
Ich vermute leider die ZKD :( aber was einfacheres wäre mir lieber.
Wie lange hält so eine ZKD denn normalerweise, ist da noch was bei Opel drin auf Kulanz, weil 38tkm kommt mir schon arg wenig vor, wenns das ist.

Ich hoffe auf eure Beteiligung und wünsch auf jeden Fall erstmal für alle nen guten Start in die Woche.

MfG

Felix

TTT3103
10.08.2010, 15:47
Mittlerweile steht er in der Werkstatt und der KVA liegt vor.
Etwas über 1000€ soll es kosten ZKD zu wechseln mit Abdrücken und Planen.

Jetzt ist meine Frage ob das Abdrücken wirklich nötig ist wenn die ZKD offensichtlich defekt ist.
Und wenn man den ZK mit nen Haarlineal misst und alles stimmt ist dann ein Planen nötig?

Ich versteh einfach nicht wie sowas bei nicht mal 40tkm vorkommen kann, der Wagen ist doch grad erst eingefahren.

Vllt. kann mir jemand auf die beiden Fragen antworten.

Schönen Tag noch,

Felix

PS: Ist vllt. mit einer Kulanz bei Opel zu rechnen?

saarcorsa
15.09.2010, 19:22
Wenn du den nicht von privat gekauft hast, dann sollte der Händler dafür aufkommen. Anderenfalls kannst du ja mal einen Kulanzantrag bei Opel stellen. Vielleicht bringts was:notworthy:

Mach dich nicht verrückt wegen dem Abdrücken, das macht 2-3% des Gesamtpreises aus. Aber 1000€ für ne Kopfdichtung mit Planen find ich etwas happig. Ich habs noch nie machen lassen (müssen), aber so rein gefühlsmäßig sollte man da mit 500€ hinkommen. Die Materialkosten sind nicht so enorm und die Dichtung sollte mit planen in 3-4h gewechselt sein.

Lass dich nicht über den Tisch ziehen. Nimm dir besser noch ein bis zwei Kostenvoranschläge (auch von freien Werkstätten) ein. Dann kannst du dich orientieren.

TTT3103
13.10.2010, 10:34
Wollt mich mal zurückmelden.

Hatte in letzter Zeit viel ärger mit dem Tigra.

Zu allererst, es war ein Privatkauf.
Der Verkäufer besitzt allerdings eine Werkstatt...

Habe dann nochmal mit dem Verkäufer telefoniert und er hatte sich bereit erklärt dazu sich das ganze mal anzugucken.

Beim ersten Versuch wurden nur die Schrauben nachgezogen, da es dazu wohl einen Bericht im Internet gab das dass hilft.

Hat natürlich nicht geholfen.

Beim zweiten Versuch wurde die Kopfdichtung getauscht (keine Original Opel Dichtung), was auch nicht geholfen hat.

Im dritten Versuch wurde nochmals die Dichtung getauscht (diesmal Original) und der Kopf plan geschliffen, da es wohl doch eine minimale Unebenheit gab.
Bisher bin ich 370km gefahren und es hält momentan.
Da es aber auch vorher immer kurzzeitig funktionierte werd ich nun noch ne Weile das ganze beobachten.
Abgedrückt wurde der Kopf übrigens nicht...und bei der anderen Werkstatt wurde alleine das abdrücken mit 150€ veranschlagt...also über 10% des Gesamtpreises. Und das war ne freie Werkstatt.

Zu dieser Werkstatt werd ich nicht mehr fahren...

Danke für deine Antwort.

Bis bald,

Cörsi
21.10.2010, 09:56
Eine defekte Kopfdichtung kann viele Ursachen haben. Bei dieser geringen Laufleistung ist das zwar etwas ungewöhnlich, aber Materialfehler kommen immer wieder mal vor. Als Reparaturlösung nur die Zylinderkopfschrauben nachzuziehen ist allerdings Pfusch, das macht man nicht. Es wundert mich daher überhaupt nicht, dass das nicht fruchtete.

Für die Kopfdichtungsreparatur sind 600-800.- € nicht ungewöhnlich, jedoch finde ich 1000.- € für diesen Motor happig. Es ist bei der Reparatur eigentlich üblich, dass der Zylinderkopf auf Verzug geprüft wird und ggf. geplant wird. Bei den neuen Leichtmetall-Zylinderköpfen und -Blöcken ist ein Planen meist erforderlich, außerdem ist man dann auf der sicheren Seite. Dass die 2. Reparatur nicht hielt, ist mit Sicherheit nicht auf die Zubehör-Kopfdichtung zurück zu führen, sondern auf das fehlende Planen.

Ich würde den Kühlmittelstand die nächste Zeit noch beobachten, aber eigentlich sollte jetzt Ruhe herrschen.