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Thema: Lohn sich ein Gastank? Alternative Antriebsmöglichkeiten!?

  1. #1
    Der Unbeugsame
    Gast

    Lohn sich ein Gastank? Alternative Antriebsmöglichkeiten!?

    Hallo zusammen,

    bei den immer teurer werdenden Sprit, überlege ich immer mehr, mir z. B. einen Gastank unterbauen zu lassen.

    Aber, lohnt sich das überhaupt (noch)? Wenn ja, ab welcher Laufleitung pro Jahr lohnt sich das bzw. ab wie vielen km hat sich diese Investition amortisiert?

    Gibts für solche Umbauten irgendwelche Zuschüsse? Wenn ja, wo muss man die beantragen und wie hoch sind die? Ja, die Frage ist ernst gemeint! Kann ja sein! ;-)

    Gibts Unterschiede bei dem Gas? Verschiedene Gasarten!? Welche ist die Beste?

    Wer kann mir einen Gastank drunter bauen, der das auch darf (TÜV-Zertifizierung? ...?!)?

    Was kostet ein solcher Gastankunterbau?

    Wie lange hat man Garantie?

    Ist der Antrieb mit Gas gefährlich? Wie ist das z. B., wenn man einen Unfall und einen Gastank drunter hat? Ist der sicher, dicht?

    Welche Größen von Gastanks gibts? Welche Größe passt unter einen Corsa D?

    Ändert sich bzgl. der Steuer etwas, wenn ich auf Gas umgerüstet habe?

    Gibts sonst noch was zu beachten?

    Gibts evtl. andere alternative Antriebsarten, auf die man umrüsten kann und die noch günstiger sind, die sich früher amortisieren ...?

    Bitte um eure Antworten.

    Vielen Dank im Voraus.

    Schöne Grüße

    DU

  2. #2
    Blitzableiter
    Gast
    Hallo

    Deine Angaben vermitteln mir das Du Dich gar nicht informiert hast.

    Nachgerüstet wird immer LPG. Die Anlage ist inkl Tank so gebaut das beim Crash nix passiert und auch kein Gas entweichen kann. Kein Alarm für Cobra 11 also.

    Man sollte bei einem professionellen Umrüster anfragen. Der erledigt die nötige Abnahme gleich mit. Ein seriöser Anbieter dürfte 1800-2000€ verlangen.

    Der Tank kommt nicht unten drunter sonder in den Kofferaum an stelle des Ersatzrades. Große des Tank richtet sich danach wie hoch er in den Kofferaum rein ragen soll. (wie hoch der Boden kommt).

    Gas kostet zur zeit 75-80cent. Der Verbrauch ist umgerechnet allerdings etwas höher wie mit Benzin die Leistung etwa 10% geringer. Ohne jetzt den Taschenrechner zu zücken behaupte ich das Du mindestens 17/18000km im Jahr fahren musst um die Umrüstkosten in einer realen Zeit rein zu holen. Eines vergessen die meisten vorab. Gasanlage verursacht Zusatz kosten. Alle zwei Jahre Gasprüfung im Rahmen der HU (rund 26€) und zusätzliche Wartung durch z.B. eine ständig hoch belastete Zündanlage im Gasbetrieb. Empfehlung heißt nämlich jede Wartung neue Kerzen rein oder LPG Kerzen die allerdings das drei bis vierfache kosten.

    Der größte Krux ist das eine Gasanlage immer ein Fremdkörper im Motor ist. Manche vertrage es gut ohne mucken andere weniger. Harmloseste folge ist die ständig brennende Motorlampe und zickiger Motor lauf und schlimmstenfalls verbrannte Ventile /Sitze trotz Gas Zusatz. Dazwischen liegen durchgebrannte Zündspulen....

    Soweit mal ein grober Querschnitt.

    Gruß

    Thomas

  3. #3
    Moderator Moderator

    Avatar von Der Pero
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    Wirklich gut zusammengefasst.
    Eh sparsamer der Motor,desto weniger lohnt sich eine Gasanlage.Du schleppst auch einiges an Gewicht zusätzlich mit.
    Wer viel fährt,ist mit einem Diesel deutlich billiger und besser unterwegs.
    An der Steuer und Versicherung ändert sich nichts und Zuschüsse gibt es keine.
    Zum Nachrüsten gibt es fast nur Flüssiggasanlagen,da der Aufwand bei Erdgas deutlich höher ist.
    In einen D-Corsa sollte ein Tank mit ca. 50L passen,da musst dich aber bei den Anbietern genauer informieren.
    Musst schon dein Fahrprofil erläutern,dh wie viel km pro jahr,welche Strecken,welches Auto genau usw
    Skoda Octavia III Combi 1.4 TSI
    Corsa C GSi Slalom und Ringtool


  4. #4
    Kann auch schon was selbst machen Avatar von Kolli
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    Naja ein Diesel bei viel km ist immer so ne Sache.
    Ich fiunde, wenn man alle Kosten mit einrechnet lohnt sich ein Diesel erst bei sehr sehr viel km
    ab 30tkm aufwärts...
    Wenn man alle kosten genau gegeneinanderstellt, also Kaufpreis, Steuer, Versicherung, Wartungen ( Diesel meist teureres Öl )
    und ggf. anfallende Reparaturen wie Diesepartikelfilter oder sonst was, was oft genug kaputt geht.
    Dies kann man natürlich vernachlässigen wenn man das Fahrzeug nur 2 oder 3 Jahre nutzt,
    aber nicht wen man das Auto lange behalten möchte.

    Eine Umrüstung auf Gas ist eine alternative. aber dies amortisiert sich erst nach ca. 20 - 25 tkm.
    Und auch hier hat man Wartungskosten, und auch Tüv kosten.
    Also daher sollte man sich mal mit nem Taschenrechner hinsetzen und genau überlegen
    ob und was sich lohnt.

  5. #5
    Blitzableiter
    Gast
    Hallo

    Na ja das kann man so auch nicht stehen lassen.

    Ja Diesel kostet mehr in der Anschaffung Steuer und Versicherung. Lassen wir den Kaufpreis raus kostet mein 1.7CDTI ziemlich genau 100€ mehr im Jahr Steuer/Vers. im Vergleich zum C Modell 1,2TP.

    Das Auto braucht im Schnitt 2-2,5l weniger Kraftstoff mit 50PS mehr Leistung. Der Unterschied an der Tanke ist 15Cent zugunsten des Diesels.

    Öl ist das selbe wie beim Benziner genau wie die Intervalle. Rechnen wir Großzügig 80€ im Jahr mehr für Wartung ein....

    Alles in allem wird man wenn man den Rechner zückt deutlich unter 30.000km kommen bis sich das lohnt.

    Gruß

    Thomas

    p.s. Für mich lohnt sich der Diesel nicht. Aber er macht einfach saumäßig Spaß..... :-)

  6. #6
    Kann auch schon was selbst machen Avatar von Kolli
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    Naja
    und der Zahnriementausch, Ventile müssen beim 1,7er doch meines wissens nach auch eingestellt werden oder?
    44 AW für Ventile einstellen ist aber nicht grad wenig.
    Also sooo einfach mach ich es Dir nicht :-))
    Ich bin froh das ich keinen Diesl mehr fahre. Dieses geknattere, hat mir keinen Spass mehr gemacht.
    Aber jedem so wie er mag.

  7. #7
    ViP-Spender! VIP (Spender)

    Avatar von blobberio
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    z13dth - steuerkette, einmal im Jahr neues Öl rein und der Motor ist glücklich und läuft und läuft und läuft...

  8. #8
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    Avatar von ice tiger
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    und zusätzliche Wartung durch z.B. eine ständig hoch belastete Zündanlage im Gasbetrieb. Empfehlung heißt nämlich jede Wartung neue Kerzen rein oder LPG Kerzen die allerdings das drei bis vierfache kosten.
    Quark...Ich fahre seid 50.000km dieselben Kerzen auf Gas.
    Nix hochbelastete Zündanlage oder Mucken....Einmal vernünftig eingestellt, merkst du eine Gasanlage im Auto gar nicht...

    Ich bin überzeugt, dass sich Gas immer lohnt...eine gewisse Fahrleistung vorrausgesetzt....

    Zm Thema Verbrauch: Ich fahre einen Omega mit 2,2er 16V auf knapp 10l Gas auf 100km....Das schafft man auch mit Sprit nicht großartig günstiger.

    Gruß
    =-Guitar-Hero spielen kann Jeder...Ich habe eine echte Gitarre!-=
    =-Nur tote Motoren müssen beatmet werden...-=
    =- <-- Hat seit 12 Jahren denselben Avatar -=
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  9. #9
    könnte wenn er wollte Admin

    Avatar von Capu
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    Gaaanz wichtig bevor die Diskussion hier weitergeht... Welchen Motor hat der Corsa überhaupt? Die meisten Opel-Motoren sind NICHT gasfest! (Was Umrüster aber nicht davon abhält Gas-Anlagen zu verbauen)
    Der hier schon Inventar war, als viele User noch Dreirad fuhren...

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  10. #10
    Thorlan
    Gast
    Auch wenn das Thema hier schon paar Tage älter ist möchte ich mal allgemein was zum Thema Opel und Autogas loswerden. Bei uns im Betrieb rüsten wir auch LPG Anlagen der Firma Prinz nach. Wenn diese Anlage einmal richtig eingestellt ist, sprich Autobahnfahrt bei ca 130km/h, im Stand, bei Volllast, laufen die Anlagen Problemfrei! Da geht weder die Motorlampe an noch läuft der Motor schlechter. Im Gegenteil: Einige Motoren, vor allem japanische, laufen auf Gas deutlich ruhiger/ weicher. Auch ist keine mindere Leistung spührbar (messbar denk ich auch nicht sonderlich). Es ist alles eine Sache der Einstellung, die mal gut und gerne 2-4 Stunden dauern kann je nach Fahrzeug.

    Ein ganz anderes Thema ist die Verträglichkeit der Motoren in kombination mit Gas. Viele Motoren vertragen mitlerweile kein Gas mehr. Jedoch erstellt Prinz durch eigene Versuche und durch die Resonanz der Umrüster Listen mit Problematischen Fahrzeugen/ Motoren und gibt da auch die Fehlerquellen an (meistens die Auslassventile). Die ganzen Zusatzanlagen zur Verschleißminderung (Valvecare, Flashlub und wie sie alle heißen) verhindern den Verschleiß nicht, sie strecken ihn nur. Aber den größten Anteil an der Haltbarkeit des Motors hat wie immer der Fahrer selber. Wenn man den Wagen auf Gas nur prügelt ist der Verschleiß höher, daher raten wir auch immer den Kunden bei Vollgasfahrten auf Benzin zurückzuschalten.

    Und zum Thema Wartungskosten: Es kommt regelmäßig eine Gasanlagen Inspektion hinzu. Die erste nach 25tkm, danach alle 50tkm, wo die Anlage auf Zustang etc geprüft wird und die Gasfilter ersetzt werden. Hinzu kommt zu jeder HU muss eine Gasdichtigkeitsprüfung gemacht werden.

    Und was die Zündkerzen angeht... Die "speziellen" LPG Kerzen sind müll. Wir haben diese am Anfang auch verbaut und Lehrgeld bezahlt. Die meisten Motoren liefen damit "beschissen". Normale Kerzen (Serie) tun es genauso. Prinz sagt dazu nur das man den wechselintervall verkürzen sollte.

    Bei Opel sind eigentlich nur die alten 8V Motoren und einige 16v (auch Turbo) umrüstbar. Bei den neuen Modellen sind kaum noch welche Gasfest. Eigentlich nur der 1,2L im Corsa D.

    Gruß
    Basti
    Geändert von Thorlan (28.08.2012 um 21:47 Uhr)

  11. #11
    Razor0601
    Gast
    Ich glaube die letzten Gasfesten Turbos waren z20lel, ler und leh

  12. #12
    Razor0601
    Gast
    Ich hab schon Landirenzo, Prins und Vialle LPDI Systeme verbaut. Leistungsverlust vernünftig abgestimmt gleich 0. Leistungsverlust war eigentlich nur bei den alten Venturianlagen

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